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Kai-Steffen Meier und Karascada M sind weiter für die Weltreiterspiele im Rennen (hier in Badminton, Foto Kit Houghton)

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Karascada M/King Artus

Longlist-Pferde weiter in der WM-Spur

VON WOLF-DIETRICH NAHR

Erleichterung im Stall von Kai-Steffen Meier: Karascada M, das potenzielle WM-Pferd des jungen Profis, ist nach dem abgebrochenen Event in Aachen fit und einsatzfähig.

Meier hatte die Stute im Cross des Nationenpreises in der Soers nicht an den Start gebracht, weil das Pferd ein angelaufenes Fesselbein hatte. Außerdem war eine Schwellung tastbar gewesen. Team-Vet Dr. Carsten Rohde untersuchte Karascada in Aachen, konnte aber nichts Spezifisches bei dem Vier-Sterne-Pferd feststellen. Kai-Steffen Meier: „Sie muss sich einfach angehauen haben, es kann nur eine Prellung oder Stauchung gewesen sein.“ Inzwischen ist das Bein nach Bewegung und leichter Galopp- und Springarbeit kalt und dünn.

Test in Sahrendorf

Demnach steht nach Angaben von Kai-Steffen Meier einem Testeinsatz am kommenden Wochenende in Sahrendorf nichts im Wege: Karascada soll dort außer Konkurrenz das etwas andere Programm absolvieren. Auf dem Viereck wird das temperamentvolle Pferd die Drei-Sterne-Aufgabe zeigen. Unter Umständen darf sie dann in den Parcours. Vor Ort möchte Kai-Steffen Meier dann in Absprache mit Hans Melzer entscheiden, ob die Stute ins Gelände geht – den ganzen Kurs oder eventuell auch nur ausschnittsweise.

Warendorf, Malmö, Schenefeld

Dieser Weg könnte nach Kentucky führen: Das Paar aus dem Dreier-“Reserveblock“ der Longlist nimmt dann am WM-Lehrgang vom 9. bis 12. August in Warendorf teil. Und dann kommen die beiden Weltcup-Events auf Drei-Sterne-Niveau in Malmö Mitte August und in Schenefeld Ende August. Meier im buschreiter-Interview: „Sie wird voraussichtlich einmal im Gelände schnell und einmal ruhiger gehen.“

Kein ernsthaftes Problem

Auch Dirk Schrades King Artus befindet sich nach Angaben von Bundestrainer Hans Melzer weiter auf dem geplanten Sichtungsweg. Der Reiter hatte den Gewinner des CCI**** im französischen Pau in Aachen zwar vor dem Springen zurückgezogen, doch offensichtlich hat sich kein ernsthaftes gesundheitliches Problem eingestellt.

Eine Woche Schritt

Nach Informationen des Bundestrainers ist King Artus bei Dr. Carsten Rohde in der Klinik untersucht worden. Nach einer einwöchigen Schrittpause wird das Pferd „ganz normal für Schenefeld trainiert“, so Melzer. Dies sei auch von Anfang an so geplant gewesen. Das Weltcup-Turnier in Malmö habe man für King Artus nicht ins Auge gefasst gehabt. „Er muss nicht zwei Prüfungen gehen, Schenefeld reicht.“ Schrades Top-Ride hatte den CIC*** in Luhmühlen mit einem exzellenten 4. Platz beendet.

Nur ein Ausrutscher?

Die drei WM-Kandidaten, die den Nationenpreis in Aachen nicht beendet haben, bekommen in Sahrendorf, Malmö und Schenefeld die Chance, weiter im Rennen für Kentucky zu bleiben. Dies gilt für Kai Rüder, der im Sattel von Leprince des Bois Probleme mit seiner Airbag-Weste hatte und deshalb den Ritt im Cross einstellen musste; in der Nachqualifikation befinden sich auch Simone Deitermann und Free Easy und eben Kai-Steffen Meier und Karascada M. Hans Melzer im buschreiter-Interview: „Die Drei können zeigen, dass Aachen nur ein Ausrutscher war.“

www.rufv-auetal-sahrendorf.de

www.schenefeld-eventing.com

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King Artus bleibt für Dirk Schrade erste Wahl mit Blick auf Kentucky (Foto Julia Rau)