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David O'Connor stimmt die Kanadier auf den Springparcours ein (Fotos Andreas Baumann)

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Ralf Ehrenbrink und Harald Ambros analysieren den Parcours (Foto Andreas Baumann)

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Yogi Breisner, der Meistermacher (Foto Andreas Baumann)

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Ein sorgenvoller Paul Schockemöhle bei den Buschreitern (Foto Andreas Baumann)

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Kein Grund zur Skepsis: Michael Jung mit Teambegleitung vor dem Gelände (Fotos Andreas Baumann)

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Fankult in Kentucky (Foto Andreas Baumann)

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Madeleine Winter-Schulze ist bei der WM nah dran und besucht ihren Braxxi (Foto Andreas Baumann)

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FEI-Vet Dr. Gerit Matthesen hatte die Lage und seine Helferinnen gut im Griff (Foto Andreas Baumann)

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Pippa Funnell und William Fox-Pitt ganz entspannt im Gelände (Foto Andreas Baumann)

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Gefragter Interviewpartner: Overnight Leader Michael Jung (Foto Andreas Baumann)

Andreas Baumanns WM-Tagebuch

Sonntag, 3. Oktober 2010:

Der letzte Tag wirbelte die Ergebnisse noch einmal sehr durcheinander. So rutschten die US-Amerikaner knapp aus den Teammedaillenrängen – zum Vorteil der Kanadier und Neuseeländer. Dibo und Frank Ostholt drehten beide ein souveräne Nullrunde.Ingrid Klimke verlor durch ihre beiden Springfehler ganze acht Plätze, wodurch die Bedeutung des nicht übermässig schweren Springparcours noch einmal deutlich wurde.

Michael Jung wurde allenthalben gelobt und als würdiger und verdienter Weltmeister gefeiert. Für etwas Erstaunen sorgte er dennoch, da aus Angst vor einer Verletzung seines WM-Pferdes ein Ersatzpferd zur Siegerehrung angefordert wurde.

Schade für das Publikum und die Besitzer, da das eigentliche Siegerpaar nicht gemeinsam zur Ehrung erscheinen konnte.

Samstag, 2. Oktober 2010:

Natürlich war die Stimmung nach den ersten beiden deutschen Pferden am Boden, es herrschte Ratlosigkeit. Aber die nachfolgenden Reiter wussten um die Notwendigkeit, den Kopf nicht hängen zu lassen. Ingrid drehte eine sichere Runde und war wieder eine Bank. Dibo scheint vom Pech verfolgt, dass er nach Leons Blackout dennoch den Kurs souverän beendete, unterstreicht seine Weltklasse. Die superschnelle Runde von Michael Jung konnte denn auch nur bedingt trösten. Die Mannschaftsleistung blieb eindeutig unter Plan.

Freitag, 1. Oktober 2010:

Heute haben die deutschen Reiter noch einmal richtig angegriffen. Die Richter waren dabei offenbar mehr in Geberlaune, als am gestrigen Donnerstag. Dennoch lässt sich feststellen, dass das Niveau insgesamt sehr beständig war und es kaum Ausreisser gab. Hervorzuheben ist die Dichte unter den Top Ten.Es herrscht gespannte Ruhe, aber auch der klare Wille, die Ernte morgen einzufahren – zweifeln können andere…

Donnerstag, 30. September 2010:

Nach der exklusiven buschreiter.de-Kursbesichtigung mit Andreas Dibowski wird der Kurs von allen deutschen Teilnehmern als absolut championatswürdig eingestuft. Einhelliger Tenor: Bei dieser WM wird der Sieger im Gelände ermittelt. Das insgesamt recht kupierte Gelände ist zunächst eine Frage der Kondition. Das ist auch er Grund, warum sich Andreas Dibowski für den starker Galoppierer  Euroriding Butt`s Leon entschieden hat und nicht für „Fantasia“.

Der gesamte Geländekurs ist mit all seinen Anforderungen gleichmässig in die hügelige Parklandschaft eingebettet.Besonders für Mannschaftsreiter ist es wichtig, den Kurs bis zur letzten Aufgabe, ein doppeltes Vicarage Vee, "auf dem Zettel" zu haben.

Der renommierte Parcourschef Michael Etherington-Smith hat seiner Phantasie wieder freien Lauf gelassen und imposante lokale Gegebenheiten in die Gestaltung einfliessen lassen. Zeit, sich diese Details anzuschauen, werden die Reiter jedoch kaum haben. Besonders die langgegzogenen Anstiege werden den Pferden konditionell einiges abverlangen. Diese Ansicht teilten ebenso Rüdiger Schwarz, einer der besten Geländebauer weltweit, sowie Ralf Ehrenbrink, Olympiasieger und ebenfalls sehr renommierter Parcoursgestalter im exclusiven Buschreiter-Interview.

Mittwoch, 29. September 2010:

Als erster Höhepunkt stand heute der Besuch eines der renommiertesten Vollblutgestüte Kentuckys an. Gemeinsam mit der österreichischen Buschfamilie Ambros wurde jedoch zunächst die Whisky-Destillerie Bourbon besichtigt.

Nach anschliessender Verkostung, welche die hartgesottenen „Buschis“ tadellos hinter sich brachten, ging es zum Gestüt „Adena Springs“.

www.adenaspringsfarm.com

Auf einer Grösse von etwa 2000 ha hat der österreichische Automobilmagnat Frank Stronach (78), der im Alter von 24 Jahren nach Kanada auswanderte, ein Imperium geschaffen, dass keine Wünsche offenlässt. 7 identische Stalltrakte mit je 24 Boxen, 100 Mitarbeiter, Hunderte Kilometer tadellos eingezäunter, satter Weiden ermöglichen dem wertvollen Vollblutnachwuchs eine paradiesische Aufzucht.

Decktaxen von bis zu 150.000 US $ bei teilweise bis zu 150 Stuten pro Decksaison lassen die Dimension dieses Unternehmens erahnen. Dennoch war die Perfektion und Akribie, mit welcher das gesamte Personal zu Werke ging, sehr beeindruckend. Bei eigenem Schwimmbad olympischer Ausmaße, Beachvolleyballfeld, freiem Wohnen in privaten Bungalows und fürstlichem Gehalt sollte es allerdings auch keine Motivationsprobleme geben.

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Ingrid Klimke und Bundestrainer Hans Melzer diskutieren die Dressurergebnisse (Fotos Andreas Baumann)

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Dibo ist wie immer ein gefragter Interviewpartner (Foto Andreas Baumann)

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Toddy for ever: Der Neuseeländer ist wieder mitten im Geschehen (Foto Andreas Baumann)

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Stetsons, Stars and Stripes: das etwas andere Turnierflair bei den Weltreiterspielen (Fotos Andreas Baumann)

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In Rot nicht zu übersehen: Das deutsche Team – ein starker Auftritt (Fotos Andreas Baumann)

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Susanne Koczy-Fehl und Dr. Annette Wyrwoll können es sich verkneifen, die Hindernisdekoration aufzuessen und greifen lieber in die bereitgestellte Apfelkiste. Rechts Mannschafts-Doc Dr. Manfred Giensch und Schmied Dieter Kröhnert (Fotos Andreas Baumann)

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Harald Ambros und Quick zusammen mit Coach Ralf Ehrenbrink.

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Tagebuchschreiber in Kentucky: der Hulingshof-Chef Andreas Baumann.

Exklusiv bei buschreiter.de:

Andreas Baumann schreibt Tagebuch in Kentucky

Buschreiter.de proudly presents: Einen eigenen Tagebuchschreiber, der während der Weltreiterspiele im Kentucky Horse Park täglich seine Eindrücke zu Tastatur und Bildschirm bringt und die Leserschaft von buschreiter.de teilhaben lässt.

Das WM-Tagebuch liefert für die führende Website zum Vielseitigkeitssport der Pferdewirtschaftsmeister Andreas Baumann. Der Chef auf dem Hulingshof am Niederrhein kennt den Spitzensport aus dem Sattel: Er hat selbst an Drei-Sterne-Prüfungen, an Deutschen Meisterschaften und am Bundeschampionat teilgenommen. Der 51-jährige leidenschaftliche Vielseitigkeitsexperte ist verheiratet und hat drei Kinder. Er wirkt auch als Sponsor von Events im Buschsport, Veranstalter von Lehrgängen und Züchter von Halbblutpferden. Seine wichtigsten Lehrer waren Micky Brinckmann, Anne Kursinski und Horst Karsten.

Die Redaktion und die Leser von buschreiter.de freuen sich auf die fachkundigen Erlebnisberichte von den Weltreiterspielen.